GPEC 2016:
Geodateninfrastrukturen bei der Polizei

In der Polizeiarbeit spielen räumliche Informationen eine große Rolle: In Vorgangsbearbeitungs- und Einsatzleitsystemen, in der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS), bei der Analyse von Tatorten, der Verfolgung von Kriminellen, in der Verkehrskontrolle, bei der Planung von Veranstaltungen und anderem mehr. Das "Wo" ist immer die Kerninformation. In verschiedenen Fachverfahren werden heute unterschiedlichste Karten-und Geoinformationssysteme (GIS) genutzt. Die polizeiliche IT-Landschaft hat sich sehr heterogen entwickelt.

Das bedeutet hohe Kosten: Kosten für den Betrieb von parallel laufenden Karten- und Gl-Systemen. Kosten für Mitarbeiterschulungen zu unterschiedlichen Technologien und Kosten für die Wartung der Systeme. In Zeiten der verknappten Ressourcen ist dies nicht mehr zu stemmen. Hinzu kommen Fragen zur grundsätzlichen Ausrichtung der IT im Zuge des wachsenden Bedarfs an mobiler Nutzung, dem sicheren Datenaustausch oder der zentral organisierten Bereitstellung von Karten und Diensten - auch für Systeme, die im Notfall autark funktionieren müssen. Es stellt sich eine zentrale Frage: Gibt es Möglichkeiten, die IT-Systeme zu harmonisieren und sie nachhaltig auf künftige, service-orientierte Anforderungen auszurichten? Die Antwort ist: Ja. Die Harmonisierung im Bereich des Geodatenmanagements ist ein Weg, langfristig Kosten und Aufwand zu minimieren. Dabei ist eine zentrale Geodateninfrastruktur die Basis, an der verschiedene Fachverfahren andocken können.

Auf der diesjährigen GPEC, vom 07. bis 09 Juni in Leipzig, stellen wir Ihnen vor, wie wir Sie bei dem Aufbau Ihrer Geodateninfrastruktur unterstützen können. Von der Datenaufbereitung, der Systemintegration, der Absicherung der Kommunikationsnetzwerke bis hin zur Nutzung von strukturierten und unstrukturierten Daten.

Besuchen Sie uns auf unserem Stand Halle 2 F26.

 

Jetzt Termin vereinbaren

 

Kundenzitat

"Für die Verwendung von Geoinformationen in der Polizeiarbeit ist es notwendig, dass sie hochverfügbar vorgehalten werden können. Dazu kommt, dass unterschiedlichste Quellen Verwendung finden und immer mehr eigene Fachdaten erhoben und bereitgestellt werden müssen, dies war zum Beispiel beim G7-Gipfel 2015 der Fall. Diese immer größer werdenden Anforderungen können nur mit einer eigenen Geodateninfrastruktur und der dazugehörigen Plattformtechnologie erfüllt werden. Dann ist es uns auch möglich, verlässliche Geodaten bzw. auf GIS basierende Applikationen für alle polizeilichen Einsatzbereichen vom Kontaktbeamten bis zum Hubschrauberpiloten im eigenen Netz (Intrapol) nutzbar zu machen."
Günter Okon, Bayerisches Landeskriminalamt

Esri Deutschland GmbH

Die Esri Deutschland GmbH ist als offizieller Distributor für die ArcGIS Technologie der Ansprechpartner für Beratung, Vertrieb, Schulung, Support und Pflege aller ArcGIS Anwendungen. Das Unternehmen ist der Spezialist zu allen Fragen einer umfassenden Geodatenplattform und berät Kunden in allen Märkten in Deutschland und der Schweiz. Esri unterstützt die Polizei mit den Analysefähigkeiten ihrer Lösungen bei der Muster- und Trendanalyse, dem Einsatzkräftemanagement und der Entscheidungsfindung.

Atos

Atos ist der Spezialist für den Aufbau sowie die Integration der Geodateninfrastruktur (GDI) in die bestehende IT-Landschaft der Polizei. Dabei wird die GDI u.a. unter Berücksichtigung des erweiterten Schutzbedarfs (BSI), der Verfügbarkeits- und Performance- Anforderungen sowie der Ausfallsicherheit aufgebaut und gemeinsam mit den Kunden betrieben.

IPM GmbH

Die IPM GmbH verfügt als langjähriger ESRI Partner über umfangreiche, praxisnahe Erfahrungen in der Bereitstellung von speziellen Anwendungen, Daten und Dienstleistungen für die BOS. Neben der Konsolidierung und Bereitstellung von Geo-(Basis-)Daten, zählen die Realisierung von fehlertoleranten, performanten Ortsverifikations- und Geokodierungsdiensten zu den Kernkompetenzen der IPM. Des Weiteren stellt die IPM einschlägige Symbolkataloge (PDV) zur Lageerfassung und -darstellung auch außerhalb gekapselter Spezialsysteme, bspw. in Web-GIS-Lösungen bereit.

INFODAS GmbH

Die INFODAS GmbH ist der Spezialist für IT-Sicherheit und entwickelt u.a. im Hochsicherheits¬bereich vom BSI bis GEHEIM zugelassene Produkte, wie das SDoT Security Gateway, zur Verbindung unterschiedlich eingestufter Netze sowie den SDoT Labelling Service zur Kennzeichnung von Datenobjekten mit sogenannten Security Labeln. Die IT-Grundschutz-DB SAVe ist das bevorzugte Nachfolge-Produkt zum GSTOOL (BSI) für die Erstellung, Verwaltung und Fortschreibung von IT-Sicherheitskonzepten. SAVe ist eines der meist genutzten Tools in öffentlichen Verwaltungen.

Empolis

Empolis ist der führende Anbieter von Smart Information Management Software. Die Lagebeurteilung in komplexen Einsätzen und in Kooperationen unterschiedlicher Organisationen muss mit extrem umfangreichen, aber oft unvollständigen oder widersprüchlichen Informationen umgehen. Mit Empolis Decision Intelligence werden Informationen intelligent ausgewertet, analysiert und Zusammenhänge erkannt ‒ so entsteht ein vollständiges Lagebild, um die richtigen Entscheidungen zu treffen.

 

Zusammen sind die Unternehmen das starke Netzwerk zur Konzeption, zum Aufbau, zur Inbetriebnahme und zur Sicherstellung einer autarken, hochsicheren und modernen Geodateninfrastruktur. Im Team unterstützen die Firmen die Polizeikräfte in der täglichen Aufgabenerfüllung auf Bundesebene und in landesweiten Anwendungen.

Nachhaltig - Sicher - Kompetent