Wie erfolgt die Anlage eines räumlichen Index für Tabellen vom Geometrietyp GEOMETRY oder GEOGRAPHY?

Software: ArcSDE 10.0
Betriebssystem:

  • Für Microsoft SQL Server 2008 (32-bit):
    Windows 2003 SP2 (32-bit) Server Standard, Enterprise & Datacenter
    Windows 2008 Final - SP2 (32-bit) Server Standard, Enterprise & Datacenter
  • Für Microsoft SQL Server 2008 (64-bit):
    Windows 2003 SP2 (64-bit - EM64T) Server Standard, Enterprise & Datacenter
    Windows 2008 Final - R2 (64-bit - EM64T) Server Standard, Enterprise & Datacenter

Datenbanken: Microsoft SQL Server 2008 Final - R2 (32-bit & 64-bit)

Vorgehensweise
Als Voraussetzung für die Anlage eines räumlichen Index verlangt der SQL Server für die betreffende Tabelle einen geclusterten Primärschlüssel. Daher ist für Tabellen mit einer GEOMRETRY- oder GEOGRAPHY-Spalte, die außerhalb von ArcGIS (z.B. mit SQL) erzeugt wurden, ein solcher geclusterter Primärschlüssel anzulegen und anschließend der räumliche Index per SQL entsprechend dem folgenden Beispiel zu erzeugen.

Werden die Layer mit einer GEOMETRY- oder GEOGRAPHY-Spalte durch ArcGIS erzeugt, dient der Envelope der Feature Class als Grundlage für die Ausdehnung der zu indexierenden Daten. Alle Objekte außerhalb dieses Bereichs werden nicht indexiert, bei räumlichen Abfragen aber mit angezeigt. Ist die Ausdehnung der Layer nicht gesetzt, wird stattdessen die durch das Koordinatensystem vorgegebene maximal zulässige Ausdehnung der XY-Koordinaten verwendet. Sobald die Layer vom Modus load only I/O  in den Modus normal I/O umgeschaltet werden, erfolgt eine Neuberechnung des räumlichen Index basierend auf dem aktualisierten Envelope.

Darüber hinaus erzeugt ArcSDE automatisch einen geclusterten Primärschlüssel für die ROW ID-Spalte der Business-Tabelle, wenn eine Feature Class mit einer GEOMETRY- oder GEOGRAPHY-Spalte durch ArcGIS angelegt wird. Anschließend wird, basierend auf den Werten des Parameters B_MS_SPINDEX des Konfigurations-Schlüsselwortes, in der Tabelle SDE_DBTUNE, der räumliche Index angelegt. Wird die Feature Class als versioniert registriert, wird ein geclusterter Primärschlüssel, basierend auf den Werten für den Parameter A_MS_SPINDEX Konfigurations-Schlüsselwortes, auch für die ROW ID- und STATE ID-Spalte der A-Tabelle erzeugt. Die Voreinstellungen für diese Parameter lauten wie folgt.

 

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