Digitale Souveränität

Behalten Sie Kontrolle über Ihre Geodaten, Infrastruktur und Prozesse
– mit Esri Deutschland als vertrauenswürdigem Partner

GIS-Souveränität aus Deutschland

Souveränität bedeutet Kontrolle über Technologie, Architektur, Daten, Betrieb
und Weiterentwicklung

Was bedeutet digitale Souveränität für Esri?


Esri Deutschland orientiert sich bei seinem Verständnis digitaler Souveränität an der Definition des Bitkom e.V. :

Digitale Souveränität beschreibt die Fähigkeit von Staat, Wirtschaft und Gesellschaft, im digitalen Raum selbstbestimmt zu handeln und zu entscheiden. Sie bedeutet, über eigene digitale Kompetenzen und Schlüsseltechnologien zu verfügen und zugleich bewusst, frei und verantwortungsvoll zwischen vertrauenswürdigen Partnern und Alternativen wählen zu können. Digitale Souveränität ist dabei weder Fremdbestimmung noch Autarkie, sondern die Fähigkeit, digitale Technologien sicher, kontrolliert und zukunftsfähig einzusetzen und weiterzuentwickeln. (Quelle: Bitkom)

Für Esri bedeutet das konkret: Digitale Souveränität basiert auf Interoperabilität, offenen Standards und flexiblen Betriebsmodellen. Organisationen müssen ihre Systemlandschaft frei gestalten, bestehende Lösungen integrieren und den passenden Technologie-Stack wählen können. Mit ArcGIS schafft Esri die Voraussetzungen dafür:
eine offene, kontrollierbare und sichere Plattform, die sich an rechtlichen, organisatorischen und technischen Anforderungen ausrichtet.

ArcGIS logo

ArcGIS

ArcGIS ist als interoperables, offenes und flexibles System konzipiert. Auf Basis offener Standards und dokumentierter Schnittstellen lässt sich die Plattform in bestehende IT-Landschaften integrieren und erschließt räumliche Daten aus nahezu jeder Quelle. So können Organisationen Daten kontrolliert nutzen, teilen und weiterentwickeln. 

In Deutschland setzt Esri diese Open Vision im Einklang mit deutschen und europäischen Anforderungen um. Dazu zählen Datenschutz, IT‑Sicherheit sowie die Kontrolle über den Speicherort und die Verarbeitung von Daten. Ergänzt wird dies durch transparente und überprüfbare Governance‑ und Betriebsstrukturen, die eine nachvollziehbare Steuerung von Zugriffen, Rollen und Prozessen ermöglichen. Das schafft digitale Souveränität in der Praxis: Wahlfreiheit in der Architektur, Kontrolle über Daten und Betrieb sowie eine langfristig sichere und zukunftsfähige Nutzung von ArcGIS.

Esri in Deutschland

Esri ist seit 1979 in Deutschland aktiv und zählt zu den erfahrensten Anbietern für Geoinformationssysteme im Markt. Mit Hauptsitz in Kranzberg bei München agiert Esri Deutschland als inhabergeführtes, langfristig orientiertes Unternehmen und begleitet Organisationen aus Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft bei der Einführung und Weiterentwicklung GIS-gestützter Entscheidungsprozesse.

Als Teil des globalen Esri Netzwerks verbindet Esri Deutschland internationale Innovationskraft mit einem tiefen Verständnis für deutsche und europäische Anforderungen an Datensouveränität, Datenschutz und IT-Sicherheit. So entstehen leistungsfähige GIS-Lösungen, die nah an den Kundinnen und Kunden entwickelt werden und zugleich in das weltweite ArcGIS Ökosystem einfließen.

  

Die Bausteine digitaler Souveränität mit ArcGIS

  

Esri Deutschland schafft wesentliche Wertschöpfung direkt vor Ort und verbindet lokale Verankerung mit globaler Innovationskraft. Als deutsches, inhabergeführtes Unternehmen sind wir hier steuerpflichtig, nah an unseren Kundinnen und Kunden und fest im hiesigen Wirtschaftsraum verankert. Lokale Teams aus Beratung, Support, Schulung, Projektumsetzung und Customer Success entwickeln passgenaue GIS-Lösungen, Services und Best Practices für Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft. So entstehen in Deutschland digitale Kompetenz, verlässliche Partnerschaften und nachhaltige Impulse für den deutschen Markt.

Die ArcGIS Architektur schafft die Grundlage für digitale Souveränität, indem sie Offenheit, Interoperabilität und Kontrolle über Systeme, Daten und Betriebsmodelle vereint. Organisationen behalten die Hoheit über Datenspeicherorte, Verarbeitung und rechtliche Rahmenbedingungen und können Architekturen flexibel an nationale sowie branchenspezifische Vorgaben anpassen. Dank modularer, offener Architektur integriert sich ArcGIS nahtlos in bestehende IT-Landschaften, vermeidet Lock-In Effekte und unterstützt nachhaltige, auditierbare und vergabefeste IT-Strategien (z.B. BSI-Grundschutz, ISO 27001). So entsteht eine sichere, skalierbare und langfristig tragfähige Grundlage für souveräne IT-Architekturen in Verwaltung, Wirtschaft und Forschung.

ArcGIS folgt konsequent offenen Standards und bietet dokumentierte Schnittstellen für maximale Interoperabilität. So lässt sich die Plattform nahtlos in bestehende Systemlandschaften integrieren. Ein starkes Partnerökosystem aus deutschen Unternehmen, Systemintegratoren und Forschungseinrichtungen entwickelt darauf aufbauend innovative, regional angepasste Lösungen und schafft zusätzliche lokale Wertschöpfung bei voller technologischer Offenheit.

Digitale Souveränität bedeutet Entscheidungsfreiheit. Mit ArcGIS wählen Organisationen flexibel ihre Technologien, Betriebsmodelle und Integrationen, immer auf Basis offener Standards und interoperabler Architektur.

Entscheidend ist immer die tatsächliche Kontrolle über Systeme, Daten, Betrieb und Governance, unabhängig von der eingesetzten Software. Daher unterliegen alle Lösungsansätze den gleichen Anforderungen an Sicherheit, Compliance und regulatorische Vorgaben. Auch bei freien Lizenzmodellen entstehen Aufwände für Einführung, Integration, Betrieb und Weiterentwicklung. ArcGIS steht für eine langfristig tragfähige, sichere und steuerbare Systemarchitektur.

ArcGIS unterstützt Datenmanagement nach den FAIR-Prinzipien: auffindbar, zugänglich, interoperabel und wiederverwendbar. Durch standardisierte Schnittstellen, Metadaten und klare Governance werden Geodaten über Organisations- und Systemgrenzen hinweg integrierbar. Das stärkt Datensouveränität und setzt europäische Anforderungen an Open Data konsequent und praxisnah um.

ArcGIS integriert Künstliche Intelligenz kontrolliert, transparent und nachvollziehbar. KI bleibt in ArcGIS ein steuerbares Werkzeug, das menschliche Entscheidungen unterstützt und keine Black Box. Organisationen behalten jederzeit die Kontrolle und können eigene KI-Modelle einbinden. Alle Informationen zum KI-Einsatz sind zentral im ArcGIS Trust Center dokumentiert, für maximale Transparenz, Sicherheit und Vertrauen.

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FAQ Digitale Souveränität

  

Digitale Souveränität bedeutet, dass Organisationen selbstbestimmt über ihre Daten, Systeme, Betriebsmodelle und Prozesse entscheiden können. Es geht um die Fähigkeit, Technologien kontrolliert, sicher und zukunftsfähig einzusetzen. Entscheidend sind dabei Wahlfreiheit, Interoperabilität, offene Standards und transparente Governance-Strukturen. Esri hat sich seit der Unternehmensgründung diesen Grundwerten verpflichtet. 

Diese Gegenüberstellung greift in der Praxis oft zu kurz. Digitale Souveränität entsteht nicht allein durch das Lizenzmodell einer Software. Entscheidend ist, ob Organisationen ihre Systemlandschaft frei gestalten, Daten kontrollieren, unterschiedliche Lösungen integrieren und langfristig unabhängig handeln können. 

Wichtiger als die Frage, ob Software Open Source oder proprietär ist, sind offene Standards, dokumentierte Schnittstellen, Wahlfreiheit in der Architektur sowie die Kontrolle darüber, wo und wie Daten verarbeitet werden.

Nein. Digitale Souveränität bedeutet nicht, jede Technologie selbst zu entwickeln oder zu betreiben. Entscheidend ist vielmehr, die Kontrolle über Daten, Systeme und Prozesse zu behalten und Technologien selbstbestimmt auswählen und kombinieren zu können. Wer ausschließlich auf Eigenentwicklungen setzt, riskiert hohe Abhängigkeiten von eigenen Ressourcen und verzichtet möglicherweise auf leistungsfähige Lösungen am Markt. Digitale Souveränität entsteht durch Wahlfreiheit, nicht durch vollständige Autarkie.

Ja. ArcGIS wurde als offenes und interoperables System entwickelt. Die Plattform unterstützt offene Standards sowie dokumentierte Schnittstellen und kann Daten sowie Dienste aus unterschiedlichsten Quellen integrieren. Dadurch lassen sich ArcGIS und Open-Source-Lösungen nahtlos miteinander kombinieren

Ja. Viele Organisationen nutzen heute hybride Architekturen, in denen ArcGIS und Open-Source-Komponenten gemeinsam eingesetzt werden. Dank offener Standards, APIs und interoperabler Schnittstellen können bestehende Fachverfahren, Datenbanken und Open-Source-Anwendungen integriert werden. Organisationen wählen dabei die jeweils passende Technologie für ihre Anforderungen.

Nein. ArcGIS bietet verschiedene Betriebsmodelle. Organisationen können selbst entscheiden, ob sie Systeme On-Premises, in privaten Cloud-Umgebungen, in nationalen Rechenzentren oder in der Cloud betreiben möchten. Digitale Souveränität bedeutet Wahlfreiheit bei Architektur und Betrieb sowie die Kontrolle darüber, wo und wie Daten verarbeitet werden (Stichwort „Datenhoheit“).

Die Organisation und damit unsere Kundinnen und Kunden selbst. ArcGIS unterstützt die vollständige Kontrolle über Datenspeicherorte, Datenverarbeitung, Zugriffsrechte und Governance-Prozesse. Daten bleiben im Verantwortungsbereich der jeweiligen Organisation, während Rollen, Berechtigungen und Zugriffe transparent und nachvollziehbar gesteuert werden können.

Das Geschäftsmodell von Esri basiert auf Software, Services, Support und Beratung. Die Daten der Kundinnen und Kunden bleiben deren Eigentum und unterliegen ihrer Kontrolle. Dies ist explizit in unseren Geschäfts- und Nutzungsbedingungen verankert: Die Daten gehören und verbleiben vollständig bei unseren Kunden. Denn Digitale Souveränität setzt voraus, dass Organisationen selbst bestimmen, wer auf ihre Daten zugreifen darf und wie diese verarbeitet werden.

Digitale Souveränität entsteht durch das Zusammenspiel aus Technologie, Governance, Kompetenzen und Betrieb. Neben Software gehören dazu klare Verantwortlichkeiten, kontrollierbare Prozesse, offene Standards, Datengovernance sowie die Fähigkeit, Systeme langfristig weiterzuentwickeln und an neue Anforderungen anzupassen.

Ja. Esri hat einen Anhang zur Datenverarbeitung (Data Processing Addendum, DPA) erstellt, der die Bedingungen für den Datenschutz, die Vertraulichkeit und die Sicherheit personenbezogener Daten aus der EU im Zusammenhang mit Online-Services und -Wartungsleistungen festlegt, die wir Kunden im Rahmen eines Rahmenvertrags, des aktuellen Lizenzvertrags des Kunden mit Esri oder des jeweils aktuellen Click-Through-Vertrags zur Verfügung stellen. 

Darüber hinaus werden Kundendaten für ArcGIS Online bei der Speicherung und Übertragung verschlüsselt. 

Deutsche und europäische ArcGIS Online-Kunden, die mit einem Esri Distributor in der EU zusammenarbeiten, speichern ihre Organisationsdaten standardmäßig innerhalb der entsprechenden Region, also in der EU. Selbstverständlich kann auch ein Speicherort außerhalb der europäischen Union gewählt werden.

Ja, es gibt selbstverständlich Alternativen. ArcGIS kann z. B. über die europäische STACKIT Cloud der Schwarz Gruppe oder alternativ über die deutschen Cloud-Dienste der BTC AG genutzt werden. Beide Anbieter zeichnen sich durch höchste Standards im Kontext souveräne Cloud aus.

Nein. Denn die Kosten einer GIS-Lösung bestehen nicht nur aus Lizenzgebühren. Auch für Open-Source-Lösungen fallen signifikante Aufwände für die Entwicklung, Weiterentwicklung, Integration, Betrieb, Wartung, Support und IT-Sicherheit an. Entscheidend ist daher nicht der reine Lizenzpreis, sondern die langfristige Wirtschaftlichkeit über den gesamten Lebenszyklus.

Mit ArcGIS erhalten Organisationen eine integrierte Plattform, die viele fachliche Anforderungen innerhalb einer gemeinsamen Architektur abdeckt. So lassen sich Komplexität reduzieren und Betrieb sowie Weiterentwicklung effizient gestalten. Die tatsächlichen Kosten sollten deshalb immer im Kontext der Gesamtarchitektur betrachtet werden.  

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