22. September 2021

Flut in NRW und Rheinland-Pfalz: Esri spendet 33.000 Euro für Betroffene

Die Esri Deutschland GmbH, die Esri Schweiz AG sowie zahlreiche Esri Mitarbeiter*innen spenden 33.000 Euro an das Aktionsbündnis Katastrophenhilfe. Damit sollen die Opfer der Flutkatastrophe in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz unterstützt werden. Die Rettungs- und Hilfsorganisationen vor Ort nutzen für ihre Einsätze die Kartensoftware ArcGIS. 

Schwere Unwetter haben ab dem 14. Juli 2021 in mehreren Regionen von NRW und Rheinland-Pfalz für extreme Überschwemmungen gesorgt. Die Flut forderte Menschenleben und richtete massive Schäden in der Region an. 

Um die Betroffenen zu unterstützen, spenden die Esri Distributoren in Deutschland und der Schweiz insgesamt 27.000 Euro. Hinzu kommen 6.000 Euro private Spenden der Belegschaft. Die Summe geht an das Aktionsbündnis Katastrophenhilfe und dient der Betreuung der Flutopfer sowie dem Wiederaufbau der zerstörten Gebiete. 

Seit 2001 rufen Caritas international, Deutsches Rotes Kreuz, Diakonie Katastrophenhilfe und UNICEF Deutschland im Falle großer Katastrophen als Aktionsbündnis Katastrophenhilfe gemeinsam zu Spenden auf. 

Einsatzkräfte nutzen Esri Technologie – on- und offline

Neben der finanziellen Beteiligung am Wiederaufbau unterstützt Esri durch die kostenfreie Bereitstellung der ArcGIS Technologie. Mithilfe von digitalen Karten und interaktiven Dashboards planen, steuern und monitoren Krisenstäbe und BOS-Kräfte ihre Einsätze in den betroffenen Gebieten in NRW und Rheinland-Pfalz.

Die im Krisengebiet verwendeten Apps lassen sich offline verwenden. Die Synchronisation findet im Fall eines Netzausfalls zu einem späteren Zeitpunkt statt. Zudem kann Drohnenbildmaterial bearbeitet und in den Apps genutzt werden. Offline-Nutzung und Drohnen-Bilddaten erlauben es, die Lage zu überblicken und Einsätze präzise zu planen.  

Disaster Response Program: Esri unterstützt seit 25 Jahren im Katastrophenfall

Esri unterstützt in Katastrophen und Krisensituationen schon seit mehr als 25 Jahren mit dem Esri Disaster Response Program (DRP). Die Software wird bei Bedarf in einer hochperformanten und skalierbaren IT-Infrastruktur bereitgestellt, die hohe Zugriffszahlen gestattet.  

Das im Rahmen des DRPs zur Verfügung gestellte ArcGIS System bringt Daten und Dienste gleichermaßen auf den Desktop, ins Web und die mobile App und ermöglicht die gemeinsame Interaktion aller Helfenden vor Ort wie auch in Krisenstäben.   

Das DRP kann im Fall von Naturkatastrophen wie Erdbeben, Großbränden oder Hochwasser angefordert werden. Außerdem ist es abrufbar bei humanitären Krisen oder in Gefahrensituationen, die die öffentliche Gesundheit gefährden.  

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