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20. Mai 2026
Esri Deutschland gewinnt 1. Platz beim DB InfraGO Hackathon "Anschluss erreichen"
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Berlin, 20. Mai 2026 - Wie werden Bahnhöfe zu echten Drehscheiben nachhaltiger Mobilität? Genau daran haben im April 2026 über 100 Teilnehmende gemeinsam beim Hackathon der DB InfraGO und des Bundesministeriums für Verkehr gearbeitet – und wir freuen uns sehr, dass das Team „Geolocation“ den ersten Platz gewonnen hat. Im Rahmen der Preisverleihung in Berlin wurde das Team von Esri Deutschland vor rund 350 Teilnehmenden durch Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder ausgezeichnet.
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Digitaler Bahnhofszwilling
„Wo gehören Fahrradabstellanlagen wirklich hin, und wo nicht?“ – Dieser zentralen Leitfrage hat sich das Team „Geolocation“ von Esri Deutschland im Rahmen des Hackathons „Anschluss erreichen“ gewidmet. Das Team hat mit der offenen und interoperablen ArcGIS Technologie sowie der Nutzung von Open Data in weniger als 24 Stunden einen digitalen Bahnhofszwilling entwickelt. Das Ergebnis: Ein skalierbares Planungstool für Anschlussmobilität, das für jede Kommune und jeden Bahnhof nutzbar ist.
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Szenarien statt Schätzungen: Digitale Planung für attraktive Bahnhofsumfelder
Neben der extrem schnellen Umsetzung durch die Nutzung der vorhandenen und interoperablen Standardtechnologie ArcGIS von Esri kombiniert die Lösung des Teams Open Data und reale Nutzungsmuster aus Rad+-Daten mit realitätsnahen 2D- und 3D-Modellen von Bahnhofsumfeldern. Auf dieser Grundlage lassen sich unterschiedliche Szenarien direkt durchspielen und die Auswirkungen von Maßnahmen, etwa einer verbesserten Radinfrastruktur, unmittelbar nachvollziehen.
Mit einem Potenzial-Score lassen sich verschiedene räumliche Faktoren in interaktiven Karten in 2D und 3D bündeln. Darüber hinaus können auch andere Assets wie Mobility Stations, eScooter und andere urbane Infrastrukturelemente integriert und berücksichtigt werden.
So entsteht ein gemeinsames, datenbasiertes Lagebild, das Planung, Betrieb und Entscheidung miteinander verbindet. Denn Anschlussmobilität ist keine Einzelfrage, sondern eine räumliche Systemaufgabe: Wege, Sicherheit, Barrierefreiheit und tatsächliches Nutzungsverhalten müssen gemeinsam betrachtet werden, um attraktive Lösungen zu schaffen.
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Mobilität endet nicht am Bahnsteig
Attraktive Bahnhöfe entstehen nicht erst in der Bahnhofshalle oder am Gleis, sondern vor allem auf dem Weg dorthin und wieder zurück. „Wir bei Esri Deutschland reisen viel und gerne mit der Deutschen Bahn, und auch das Thema Radfahren ist bei sehr vielen Mitarbeitenden im Sinne nachhaltiger Mobilität hoch im Kurs. Daher ist es für uns selbstverständlich, mit unserer Technologie- und Digital-Twin Kompetenz einen konkreten Beitrag dahingehend zu leisten, Bahnhöfe und deren Umfeld als zentrale Knoten der Anschlussmobilität noch attraktiver zu gestalten“, so Sebastian Pache, Public Affairs, Government- & Business Relations Executive bei Esri Deutschland.
„Genau hier setzten wir an: Der Digitale Bahnhofszwilling unterstützt die Weiterentwicklung von Bahnhöfen zu echten multimodalen Mobilitätshubs. Gleichzeitig bietet er Kommunen und Verkehrsverbünden ein skalierbares Werkzeug, um Anschlussmobilität konkret zu planen und umzusetzen.“
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Austausch mit BMV und DB AG intensiviert
Der Erfolg beim Hackathon von DB InfraGO und dem Bundesministerium für Verkehr unterstreicht vor allem eines: Esri-Technologie trifft zentrale Anforderungen aktueller verkehrs- und digitalpolitischer Agenden auf Bundesebene.
Im Kern steht die Fähigkeit, komplexe Fragestellungen in verständliche und unmittelbar nutzbare Lagebilder zu übersetzen. Damit lassen sich Planungs- und Entscheidungsprozesse zwischen Bundesministerium für Verkehr (BMV), DB AG sowie Ländern und Kommunen deutlich besser koordinieren und beschleunigen.
Flankiert wird diese Entwicklung durch den direkten politischen Dialog, etwa beim parlamentarischen Abend mit Brandenburgs Innenminister Dr. Jan Redmann. Dort wurde deutlich, wie hoch die Anschlussfähigkeit von GIS-Lösungen über den Verkehrsbereich hinaus ist, insbesondere für Verwaltungsmodernisierung, Sicherheitslagen und schnellere Entscheidungsprozesse.
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- Plenum der Preisverleihung
- Gespräch mit Patrick Schnieder
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Partnerschaften als Grundlage für digitale Innovation
Die erfolgreiche Teilnahme am Hackathon zeigt zugleich die Bedeutung einer engen Zusammenarbeit zwischen Technologieanbietern, öffentlichen Institutionen und weiteren Akteuren aus Wirtschaft und Politik. Gemeinsame Projekte schaffen die Voraussetzungen, um digitale Innovationen praxisnah zu entwickeln und in bestehende Planungs- und Entscheidungsprozesse zu integrieren.
Esri Deutschland verbindet dabei die Expertise und Innovationskraft eines globalen Technologieunternehmens mit einer langjährigen Präsenz am Wirtschaftsstandort Deutschland. Mit lokalen Teams und europäischer Verankerung unterstützt das Unternehmen öffentliche Auftraggeber bei der Umsetzung digitaler Lösungen für Infrastruktur, Mobilität und Verwaltung.
„Als eigenständiges Unternehmen agieren wir in Deutschland für Deutschland mit lokalen Teams und europäischer Verantwortung.“
- Sebastian Pache, Esri Deutschland
Die Ergebnisse des Hackathons verdeutlichen, wie Geoinformationssysteme dazu beitragen können, komplexe Zusammenhänge transparent darzustellen und die Zusammenarbeit zwischen Bund, Ländern, Kommunen und Infrastrukturbetreibern zu unterstützen. Damit leisten sie einen Beitrag zu effizienteren Planungs- und Entscheidungsprozessen für die Umsetzung zentraler Vorhaben in den Bereichen Verkehr, Verwaltung und Sicherheit auf Bundesebene.
Weiterführende Informationen zu den Arbeitsergebnissen und der Vorgehensweise stellt Esri Deutschland in einer StoryMap zur Verfügung.
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Pressekontakt
Sebastian Pache
Public Affairs, Government- & Business Relations Executive
s.pache@esri.de
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Esri Deutschland
Esri, der weltweite Marktführer für Software für geografische Informationssysteme (GIS), Standortdaten und Kartografie, hat sich über Jahrzehnte hinweg eine starke Präsenz in Europa in Form von lokalen Unternehmen bzw. Distributoren auf dem gesamten Kontinent aufgebaut. Dieses Unternehmensnetzwerk arbeitet unabhängig nach europäischem Recht und bedient europäische Kunden mit europäischen Teams. Dieses Modell stellt sicher, dass die Technologie von Esri nicht nur den europäischen Vorschriften entspricht, sondern auch die Werte der digitalen Souveränität des jeweiligen Kontinents berücksichtigt und gleichzeitig die Zusammenarbeit ermöglicht. Dieses Bekenntnis zur Souveränität spiegelt sich in den flexiblen Bereitstellungsoptionen von Esri wider, darunter lokale, cloudbasierte und hybride Lösungen, die alle in europäischen Regionen gehostet werden.
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