Einsatzräume, die schwer erfassbar sind. Dynamische Entwicklungen. Begrenzte Sicht.
Faktoren wie diese erschweren in kritischen Situationen die schnelle und akkurate Einschätzung der Lage. Mit Reality Mapping gewinnen Sie eine zusätzliche Perspektive dazu, die nicht nur im Einsatz, sondern auch davor und danach entscheidende Informationen liefert.
Mithilfe von Drohnen oder Luftbefliegungen können Einsatzräume digital erfasst und als hochaktuelle Lagebilder verfügbar gemacht werden. Es entstehen präzise, georeferenzierte digitale Zwillinge, die die Situation vor Ort realitätsnah und aktuell darstellen.
Vor die Lage kommen
Anwendungsfelder für Reality Mapping im Sicherheits- und Risikomangement
Großschadenslagen
Bei Einsätzen von Polizei, Feuerwehr oder Katastrophenschutz im Rahmen von Naturkatstrophen (Hochwasser, Vegetationsbrände, Erdbeben, usw.) unterstützt Reality Mapping bei der Bewertung der Ausmaße der Katastrophe, der Schadenserfassung und der sicheren Einsatzkoordinierung.
Großveranstaltungen
Reality Mapping ermöglicht die Erstellung eines hochaktuellen, digitalen Zwillings des Veranstaltungsortes wodurch Bebauungen, Zugangswege und Sensordaten für die Einsatzvorbereitung und -durchführung genutzt werden können und den Einsatzkräften zur Verfügung stehen.
Einsatzlagen
Mit Hilfe von Reality Mapping können Polizeiliche Einsatzleitungen und Spezialeinheiten Maßnahmen präziser vorbereiten und besser koordiniert umsetzen. Hochaktuelle Bild- und 3D-Daten liefern zusätzliche Informationen zu Gebäuden, Zugängen und Umgebungsstrukturen, etwa in Terrorlagen oder bei Zugriffsszenarien. Auch bei der Digitalisierung von Tatorten können diese Daten bei der Ermittlung unterstützen.
KRITIS-Schutz
Drohnen erfassen aktuelle Zustandsdaten, GIS setzt diese in einen räumlichen Kontext und leitet daraus Handlungsoptionen ab. So können beispielsweise Stromtrassen, Windparks, Pipelines oder Verkehrsinfrastrukturen automatisiert überwacht werden. Schäden werden unmittelbar georeferenziert, mit weiteren Informationen verknüpft und in Echtzeit für Sicherheits- und Betriebsverantwortliche bereitgestellt.
First Responder
Reality Mapping liefert gemeinsam mit Gebäudeplänen und Echtzeitdaten ein hochaktuelles und niederschwellig zugängliches Lagebild und unterstützt so die ersten Helfer am Einsatzort, etwa Polizei, Feuerwehr oder Rettungsdienste. Orientierung und Koordination bei Notfällen können so deutlich verbessert werden.
Das Plus für Sicherheit
So unterstützt Reality Mapping
Erweitertes Lagebild
Reality Mapping ergänzt bestehende Informationsquellen um eine aktuelle räumliche Ebene. Durch Bilddaten entsteht ein erweitertes Lageverständnis, welches in verschiedenen Einsatzlagen hilfreiche Informationen liefert.
Sicherheit für Einsatzkräfte
Einsatzlagen können aus der Distanz erfasst und bewertet werden, insbesondere in schwer zugänglichen oder gefährlichen Bereichen. Dies hilft, Risiken für Einsatzkräfte zu minimieren.
Komplexe Einsatzräume
Reality Mapping macht komplexe Einsatzorte übersichtlich. Gerade bei großflächigen Schadensgebieten lassen sich Dimensionen, Betroffenheiten und Schadensausmaße in einer 3-dimensionalen, photo-realistischen Umgebungschneller und besser erfassen.
Vorher-Nachher-Analysen
Reality Mapping ermöglicht den direkten und äußerst genauen Vergleich von Zuständen über die Zeit hinweg. Veränderungen werden sichtbar und können gezielt für Einsatzplanung und Schadenbewertung genutzt werden.
Intuitive Darstellung
Luftbilder machen Situationen intuitiv erfassbar und ermöglichen so eine gemeinsame Grundlage für abgestimmte Entscheidungen in heterogenen Einsatzstrukturen.
Bereits im Vorfeld lassen sich mithilfe von Reality Mapping potenzielle Gefahrenräume systematisch analysieren und bewerten. Hochwassergebiete, Waldbrandrisiken oder kritische Infrastrukturen können räumlich präzise identifiziert werden.
Auf Basis hochauflösender Luftbilddaten und digitaler Zwillinge entsteht ein realitätsnahes Verständnis des Einsatzraums – inklusive Zugänglichkeiten, Geländegegebenheiten oder potenzieller Engstellen.
So entsteht eine belastbare Grundlage für präventive Maßnahmen, die Planung von Ressourcen sowie die Entwicklung fundierter Sicherheits- und Einsatzkonzepte.
WÄHREND DES EINSATZES
Lage verstehen & schnell entscheiden
In der akuten Lage liefert Reality Mapping hochaktuelle Einblicke in den Einsatzraum – ergänzt durch Live-Daten und kontinuierlich aktualisierte Lagebilder.
Drohnen erfassen die Situation aus der Luft und ermöglichen die Erstellung präziser, georeferenzierter 2D- und 3D-Modelle. Veränderungen im Einsatzgebiet werden sichtbar und können unmittelbar in die Lagebewertung einfließen.
Die zusätzliche Perspektive unterstützt Einsatzleitungen dabei, auch unter Zeitdruck fundierte Entscheidungen zu treffen, Gefahrenbereiche frühzeitig zu erkennen und Maßnahmen gezielt zu steuern.
NACH DEM EINSATZ
Schäden bewerten & Erkenntnisse nutzen
Nach dem Einsatz ermöglicht Reality Mapping eine schnelle und objektive Analyse der Lage. Schäden können flächendeckend erfasst, dokumentiert und priorisiert werden.
Digitale Zwillinge liefern eine präzise Grundlage, um Auswirkungen auf Infrastruktur und Umwelt nachvollziehbar zu bewerten und Maßnahmen effizient zu koordinieren.
Gleichzeitig entstehen wertvolle Daten für die Nachbereitung: Einsätze lassen sich analysieren, Abläufe optimieren und Erkenntnisse gezielt in die Vorbereitung zukünftiger Lagen überführen.