ESRI Sommercamp 2009 Nationalpark Harz
Waldentwicklung erforschen – Luchsen begegnen
Im Rahmen des ESRI Sommercamps 2009 im Nationalpark Harz verbrachten 19 Schüler und 2 Lehrer des Gymnasiums Romäusring aus Villingen/Schwarzwald 5 Tage im einsam gelegenen Jugendwaldheim Brunnenbachmühle.
Der Abend des Ankunftstages startete zünftig mit Gegrilltem am Lagerfeuer, während ein Ranger Geschichten aus dem Nationalpark erzählte.

Am nächsten Tag untersuchten die Schüler die Vegetation auf einer ca. 15 Jahre alten Windwurffläche auf dem Rehberg auf sowohl eingezäunten als auch frei zugänglichen 100 qm großen Untersuchungsflächen. Die mit GPS und ArcPad aufgenommen Daten wurden anschließend mit ArcView aufbereitet und ausgewertet. Ziel war es, herauszuarbeiten, inwieweit der Verbiss durch Wildtiere den Wiederaufwuchs von Vegetation beeinflusst.
Eine zweite GIS-Aufgabe beschäftigte sich mit der Auswertung von Luchssichtungen über sieben Jahre hinweg. Kartographisch aufbereitet wurde deutlich, dass der Luchs sein Streifgebiet im Laufe der Jahre kontinuierlich über die Grenzen des Nationalparks hinweg ausgeweitet hat und immer häufiger auch in größerer Entfernung vom Nationalpark gesichtet wird.

Gelegenheit den Luchs aus nächster Nähe zu beobachten, bekamen die Schüler bei der Luchsfütterung im Auswilderungsgehege an der Rabenklippe. Für alle ein unvergesslicher Eindruck war zum Ende der Woche die Wanderung zum Sonnenaufgang auf den Brocken.

Am letzten Tag präsentierten die Schüler Ihre Ergebnisse vor Gästen aus der Nationalparkverwaltung.
Eine Auswahl erstellter Karten und Präsentationen:
Artikel in der Presse:
- Wie beeinflusst Wild die Vegetation?, Goslarsche Zeitung, 3.7.09 [JPG, 3.1 MB]
- Gruppenbild zum obigen Artikel, Goslarsche Zeitung, 3.7.09 [JPG, 2.7 MB]
- ESRI-Sommercamp 2009, Generalanzeiger Gosslar, 26.07.09 [PDF, 284 KB]
- ESRI-Sommercamp im Nationalpark Harz,
Generalanzeiger Werningerode, 29.07.09 [PDF, 871 KB]
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