GIS macht Schule
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ESRI Sommercamp 2008 Nationalpark
Schleswig Holsteinisches Wattenmeer

Watt denn dat? Mit GPS auf der Suche nach Muscheln, Meersalat und Kotpillenwürmern

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Im Rahmen des ESRI Sommercamps 2008 verbrachten 14 Schüler des Erich-Klausener-Gymnasiums Adenau (Rheinland-Pfalz) und ihre Lehrerin eine Woche in Tönning im Nationalpark Schleswig-
Holsteinisches Wattenmeer.

Die Woche begann mit einer "Schnitzeljagd" durch Tönning. Den Schülern wurden nur die Koordinaten des Ziels mitgeteilt und mit Hilfe von ArcPad und der durch das GPS angezeigten Position orientierten sie sich in der Stadt. Alle fanden den Weg zum Ziel: dem Multimar Wattforum. Dort informierten sie sich über Lebewesen des Watts. Auch wurden Kleinstlebewesen aus dem Watt im Wasserlabor des Umweltstudienplatzes der JH Tönning unter dem Mikroskop untersucht.

Nach der fachlichen Einführung widmeten sich die Schüler dem eigentlichen Projekt: Daten für das DeMarine Projekt zu erheben und zu analysieren. DeMarine erstellt mit Hilfe von Satellitenbildern eine Wattklassifikation und Habitatkartierung des Wattenmeers. Die Informationen aus den Felderhebungen der Schüler, z.B. Habitatkartierung, klimatische Informationen und Kenngrößen, sind hilfreich, um die Auswertung der Satellitenbilder zu optimieren.

Die Datenerhebung erfolgte in Gruppen mit jeweils einem Betreuer. Zunächst identifizierten die Schüler eine homogene Fläche von 30x30 Metern. Ausgestattet mit GPS-Handhelds, dem mobilen GIS-Programm ArcPad und dem DeMarine Protokoll haben die Schüler Daten zur Oberflächenstruktur, Flora und Fauna im Sand, Watt und Schlick aufgenommen. Gleichzeitig dokumentierten sie die untersuchte Fläche und die Umgebung fotografisch.
Ingesamt wurden Daten auf einer Strecke von 50 km zwischen Tönning und St.Peter-Böhl aufgenommen.

Die erhobenen Daten wurden anschließend mit ArcGIS ArcView analysiert und visualisiert. Am Ende der Woche präsentierten die Schüler die verschiedenen Arbeitsschritte sowie ihre Resultate vor den Mitarbeitern der Nationalparkverwaltung.

Die von den Schülern erhobenen Daten werden von der Nationalparkverwaltung als Referenzpunkte für die Auswertung von Satellitenbildern für das DeMarine Projekt weiterverwendet. Trotz Wind, Regen und einem umfangreichen Programm waren alle am Ende der Woche vom Watt und der Arbeit mit GIS und GPS fasziniert.

Eine Auswahl erstellter Karten:


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